IT`S GIN O`CLOCK – MY FAVORITE GINS

Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, vor ein paar Tagen habe ich euch eine Frage in meiner Insta-Story gestellt, welches meine Lieblings-Gin Sorte sei. Nun ich verrate euch die Lösung, aber wie heisst es so schön, das Beste kommt zum Schluss.

Die meisten Mixgetränk-Fans sind sich einig, dass Gin einer der vielseitigsten Cocktail-Spirituosen ist - egal, ob sie nur Tonic einfüllen, es in einen Martini einrühren oder es in ein viel komplexeres Getränk mixen.



Meine Nummer drei ist der Monkey 47 auch bekannt als Schwarzwald Gin. Wie der Name schon sagt, wurde dieser Gin von zwei waschechten Schwarzwälder Burschen im Jahr 2010 ins Leben gerufen. Der Monkey 47 ist wohl der bekannteste deutsche Gin. Man sagt, dass ohne dem Erfolg des Monkey 47 Schwarzwald Dry Gins, die meisten deutschen Gins wohl niemals entstanden wären. Was ich als erstes mache wenn ich einen Gin probiere, ist es erstmal an der Flasche zu riechen, das sogenannte Nosing. Beim Monkey 47 fällt zuerst eine Zitrusnote auf, die sich perfekt in den Wachholder und Beerengeruch einfügt.

Der Monkey 47 ist wohl der bekannteste deutsche Gin.

Die Wacholdernote erinnert an Pinien, die die Verbindung zum Schwarzwald herstellt. Und genauso riecht und schmeckt er auch, schön ätherisch nach Wald und Wiese.Nachdem die Nase hohe Erwartungen an den nächsten Schritt der Verkostung geweckt hat wird man am Gaumen nicht enttäuscht. Die Eindrücke und Aromen setzen sich fort. Einzig der Wacholder tritt geschmacklich jetzt noch weiter in den Hintergrund und ist nur noch schwer auszumachen. Dafür spielen die herben Noten jetzt weiter mit Zitrusnoten und den Aromen von Beeren. Auffällig ist hier vor allem die Leichtigkeit und das leicht cremige Aroma des Gins.


Perfect-Serve Vorschlag für Monkey 47 + Grapefruitsaft + Schweppes oder Thomas Henry

- 4 cl Gin

- Tonic Water

- 4 cl Pink Grapefruit Saft

- 4 Stängel Thymian

- Eiswürfel


Zubereitung :

Eiswürfel und Thymian in ein Glas geben , Gin und Grapefruit Saft hinzufügen und mit Tonic Water auffüllen. Wer es gerne rosa mag, kann noch etwas Rote Beete Saft (frisch gepresst oder frisch gekauft) dazu geben.


Vor ein paar Wochen durfte meine Nummer zwei Gin danke einer lieben Freundin seinen Platz in unserer Wohnzimmerbar einnehmen. Die Flasche macht optisch einiges her – der Cooperhead Gin – der Würziger Belgier in einer kupferfarbenen Flasche. Auch wenn er in seiner eckigen, kupfernen Flasche nicht so aussieht, der Gin Copperhead ist eigentlich ein Purist. Er setzt auf lediglich fünf Botanicals und diese sind eher Standard: Angelikawurzel, Kardamom, Koriander und Orangenschalen sowie natürlich Wacholder. Für mich ist der Copperhead bereits im Nosing ein Highlight. Der Gin schmeckt würzig und aromatisch nach Kräutern. Den Wacholder schmecke ich, aber in guter Begleitung des Korianders und einer Zitrusnote.


Als Tonic-Empfehlung bietet sich das Fever-Tree Mediterranean Tonic. Dies ist gleichzeitig auch mein Perfect-Serve-Vorschlag: Gint Tonic mit einem Fever-Tree Mediterranean Tonic auf Eis und einer Orangenzeste und Koriandersamen. Manchmal braucht es nicht mehr.


Mein momentaner absoluter Favorit ist der Nordés Atlantic Galician Gin aus Galizien. Dieser Gin versucht sich von Anfang an radikal von anderen Gins zu differenzieren. Der Geruch des Nordés Gin ist ganz deutlich von anderen zu unterscheiden. Es riecht süßlich und man kann blumige Aromen erkennen - ein bisschen wie ein parfümiertes Potpourri. Ich kann auch ein Hauch von Pfirsich und Rose mit einer Note von Himbeeren heraus erkennen. Der erste Schluck bestätigt meinen Eindruck. Es schmeckt nach Parfüm. Der Abgang ist ein bisschen wie Erdbeersorbet. Beim zweiten Schluck, versuche ich, die erste Note etwas präziser einzuordnen - möglicherweise ist ein wenig Wacholder darin, zusammen mit vielen fruchtigen floralen Noten.


Normalerweise trinke ich den Nordes Gin zusammen mit tonic water, aber es gibt auch hier sehr viele Variationen wie man das Getränk zubereiten kann.

Mit Fever-Tree Mediterranean Tonic ist er meiner Meinung nach der perfekt fruchtige Sommerdrink. Die Traubenbasis und die bunte Botanicalmischung lassen den Gin-typischen Wacholdergeschmack deutlich in den Hintergrund treten. Im Vordergrund steht ein Geschmackserlebnis, das ich so noch nie geschmeckt haben: Es ist der totale Wahnsinn. Der Spanier aus Galizien darf in unserer Gin-Bar nie mehr fehlen! Dieser Drink ist mehr als eine willkommene Abwechslung in der GT Welt. Er ist der Grund, sich freitags morgens schon auf den Abend zu freuen.

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