Einblicke in die Welt von Instagram

Ich bin nun seit einigen Jahren auf Instagram. Früher war ich nicht wirklich sehr aktiv, hab mal hier und da ein Foto geliked und hin und wieder eins gepostet. Heute hat diese Plattform allerdings an Wichtigkeit enorm zugenommen und sie ist nicht mehr von unseren täglichen social medias weg zu denken.





Wie ich in meinem früheren Beitrag: Jahresrückblick schon erwähnt habe, kam die Idee einen Blog zu beginnen, dank der Covid-19 Situation, ich hatte plötzlich mehr Zeit und das Bedürfnis mich mitzuteilen. Aber kommen wir zu Instagram zurück, früher habe ich ganz still und leise Accounts verfolgt und nie wirklich mit den Personen hinter den fantastischen Fotos oder den täglichen Stories interagiert. Es lag nicht daran, dass ich keine Zeit hatte einen Beitrag zu liken oder zu kommentieren, mir schien es zu dem damaligen Zeitpunkt einfach nicht wichtig. Instagram war für mich mehr eine Plattform für die tägliche Unterhaltung.



Doch heute, wo ich selbst aktiv in dieser Welt teilnehme, muss ich mir eingestehen, dass mein Verhalten wohlmöglich zu bequem und egoistisch war. Erst jetzt wird mir bewusst wie viel Arbeit hinter einem einzigen Post steckt. Wieviel Zeit und Ideen man aufwenden muss, um eine einzige Story zu veröffentlichen. Wenn man eine aktive Interaktion mit seinen Followern haben möchte, bedarf es sehr viel Zeit und Aufwand. Ich spreche hier nicht von den Fake followern, die man kaufen kann oder von den vielen followtrains, die nicht den erhofften Erfolg bringen. Meiner Meinung nach geht es auf INSTA nicht um die Anzahl der Follower, sondern um die Authentizität des Profils und um den Wert des Contents. Sich von der Masse zu unterscheiden ist sehr schwierig. Jedes einzelne Profil hat seinen eigenen Stil, manche Accounts legen ihren Fokus auf die Ästhetik ihres Feeds und wieder andere möchten mit ihren Texten zum Nachdenken anregen. Doch egal welchen Zweck man damit verfolgt, jeder Account ist einzigartig, schön und verdient gewürdigt zu werden.



Die Frage, die ich mir oft stelle, ist, ob ich vielleicht zu viel meines Privatlebens preisgebe. Sind die Fotos mit meiner Tochter zu privat? Ist es angebracht? Ich war noch nie ein Befürworter von reality shows wie Big Brother und co. Ganz im Gegenteil, das Ganze hat mich nur eher genervt. Doch nun bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich meine Einstellung eventuell überdenken muss. Seien wir mal ehrlich, viele Menschensind fasziniert von diesen Shows, die Einblicke in das Privatleben gewähren, denken wir nur an Shows wie «Die Geissens» oder «Jana Ina und Giovanni Zarella - Wir sind schwanger» Solche reality shows werden gerne anschaut, auch wenn ich den Sinn dahinter ab und an nicht verstehe. Es ist nur eine Show, man blickt nicht wirklich hinter die Fassade dieser Menschen. Keiner von uns weiss, wie es diesen Menschen wirklich geht, alles scheint so perfekt.



Und genauso ist es auf Instagram. Manche von euch mögen denken, hinter meinem Feed scheint alles toll zu sein, ich habe eine tolle Tochter und einen wunderbaren Mann, was will man mehr vom Leben. Doch auch ich habe Momente und Tage, wo alles nur noch negativ ist und wo die Welt nur noch schlecht ist. Genau diese Augenblicke sieht man nicht oft auf Instagram, diese Authentizität fehlt. Will man die Realität überhaupt sehen oder möchte man nur die Augen davor verschliessen? Ist Instagram einfach nur eine reine Unterhaltungsapp?


Ihr könnt beruhigt sein, bis ich an diesen Punkt komme, wo ich euch über jeden einzelnen Schritt in meinem Leben auf INSTA berichte, wird noch eine Weile vergehen.

In diesem Sinne, geniesst die Feiertage mit euren Liebsten und seid gespannt was noch von mir kommen wird.

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