Discover the beauty of Appenzellerland

More than an Instagram photo spot

Wer kennt es nicht das berühmte oft fotografierte Berggasthaus Äscher-Wildkirchli im Appenzellerland. Sehr oft sind mir die berühmten Selfies auf Instagram ins Auge gesprungen und schon immer wollte ich selbst einmal davor stehen, allerdings wollte ich bis zum Sommer warten – Winter ist nicht so mein Ding.

Deshalb haben wir uns an einem leicht grauen Sommermorgen auf dem Weg in die ostschweizerischen Berge gemacht. Im Nachhinein bin ich froh, dass das Wetter teilweise bewölkt war, da die Wanderung an sich sehr anstrengend war. Auf dem Parkplatz der Ebenalp Wasserauen angekommen, waren wir sehr erstaunt, dass bereits sehr viele Autos parkiert waren. Hier muss ich sagen 3 CHF für ein Ganztagesticket ist super mega günstig wenn man es mit anderen Parkplätzen in der Schweiz vergleicht.


Von dort sind wir direkt zum Schalter der Ebenalpbahn gelaufen, um ein Ticket für die Seilbahn zu lösen. Mit Mundschutz bewaffnet ging es nach ein paar Minuten auch schon los. Circa 10 min später hatten wir die Bergstation Ebenalp erreicht. Für diejeinige, die wie ich an Höhenangst leiden - ich kann euch beruhigen - die Fahrt ist super angenehm und wenn man den Blick in die wunderschöne Landschaft schweifen lässt, ist man im Null Komma nichts heil oben angekommen. Was für ein atemberaubender Ausblick auf die umliegende Landschaft mit einer mega Weitsicht bis zum Bodensee und darüber hinaus. Diese Aussicht lässt mein Herz vor Freude in die Luft springen. Der Weg hinunter zum Äscher-Wildkirchli ist sehr angenehm und man begegnet dabei vielen tollen Sehenswürdigkeiten, wie die prähistorischen Höhlen oder die kleine charmante Höhlenkapelle, die im 17 Jahrhundert von einem Kapuzinervater namens Philipp Tanner gegründet wurde. Die tollen roten Bänkchen mit der Aufschrift Appenzellerland und die Kühe am Wegrand versprühen ihren gewohnten Charme. Ein Highlight ist die hölzerne Galerie, die sich zugleich als ideale Fotolocation herrausstellt.











Habt ihr gewusst, dass das Berggasthaus Äscher zu den ältesten in der Schweiz gehört?

Endlich oben angekommen, kann ich es überhaupt nicht fassen wie wunderschön dieser Ort ist. So einmalig im Fels eingebunden. Wirklich unbeschreiblich schön. Nach einem kleinen Fotoshoot ging es schon weiter. Allerdings waren wir etwas unsicher ob wir den rechten oder den linken Weg hinunter zum Seealpsee nehmen sollten. Ohne lang zu überlegen haben wir uns für den rechten Weg entschieden, (auf der Karte der linke rot markierte Weg) obwohl ein Schild mit der Aufschrift : gefährlicher Bergweg, KINDER mit LEINE sichern uns in der Tat etwas beunruight hat.

Also mussten wir zuerst wieder zurück in das Berggasthaus, um eine Leine für unser Kind zu organisieren.









Unzählige Treppen führen die Felswand hinab, bereits nach einigen Metern spürt man es in den Beinen. Der Wanderweg schlängelt sich weiter durch eine wunderschöne grüne Berglandschaft. Nach ca. 2 Stunden steilen Abstieg konnte ich es kaum erwarten unten am Seealpsee anzukommen. Ich war heilfroh, dass meine Tochter ohne grosses Jammern bis dahin gelaufen ist und bereit ist weiterzulaufen.

Juhu, die Strapazen haben sich gelohnt, denn wir wurden mit einem wunderbaren Blick auf den Seealpsee belohnt. Das Wasser hat eine fantastische türkisblaue Farbe. Ein idealer Spot um eine kleine Pause einzulegen. Das Berggasthaus Seealpsee mit toller Terrasse lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Während unserem kleinen Vesper direkt am See, leisten uns Wildenten sowie eine Kuh Gesellschaft.

Der Weg zurück zum Parkplatz Wasserauen, ist sehr gut zu bewältigen und wir entdecken viele schöne Hütten, die Milchprodukte zum Kauf anbieten. Auf dem Weg begegnen uns etliche Kühe und Schafe, was mich sehr an meine Kindheit erinnert, als ich Heidi und Peter im Fernseher schauen dürfte.












Fazit


Ich bin heute noch sehr beeindruckt von dieser tollen Location. Es ist eine bezaubernde Wanderung mit einer einmaligen Aussicht. Vor allem das Bergrestaurant Äscher-Wildkirchli lohnt sich auf jeden Fall und würde ich jedem empfehlen. Wer nicht gut zu Fuss ist, kann ganz gemütlich mit der Seilbahn hoch und dann gemütlich wieder nach unten fahren, ohne grosse Anstrengungen. Also Leute packt euren Wanderrucksack und zieht euch eure tollen Wanderschuhe an und ab geht's in die Berge. Etwas besseres gibt es nicht wenn man nicht ans Meer kann und keine lange Anreise plant an heissen Sommertagen.



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